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Proteste gegen Abbau bei Thyssen-Krupp

Essen. Der Betriebsrat von Thyssen-Krupp reagiert mit Protestaktionen und kurzzeitigen Arbeitsniederlegungen auf das angekündigte Abbauprogramm in der Stahlsparte des Konzerns. Am Sonntag seien Arbeiter in Duisburg-Hüttenheim beim Schichtwechsel am Mittag über die geplanten Einschnitte unterrichtet worden, sagte der Hüttenheimer Betriebsratsvorsitzende Werner von Häfen. Solche Informationsveranstaltungen seien auch in den kommenden Tagen geplant. Durch sie komme es zu spürbaren Einschränkungen in der Produktion. Der Industriekonzern will Teilanlagen schließen. Der Betriebsrat befürchtet den Wegfall von mehr als 300 Arbeitsplätzen. Es sei eine »Salamitaktik« zu befürchten, in deren Folge weitere Stellen gestrichen würden, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Thyssen-Krupp Steel Europe, Günter Back. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.04.2017, Seite 1, Inland

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