Zum Inhalt der Seite

Schweiz: SGB fordert stabilen Franken

Bern. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) hat von der Nationalbank des Landes verlangt, die Währung zu stabilisieren. Die Bank müsse den Schweizer Franken zunächst auf einem Kurs von einem Franken zu 1,10 Euro halten, danach solle sie »rasch für einen angemessenen Wechselkurs sorgen, der der Schweiz nicht schadet«. Das hat Daniel Lampart, Chefökonom des SGB, am vergangenen Donnerstag erklärt. Werde der Schweizer Franken nicht stabilisiert – will heißen: beim Umtausch zum Euro günstiger – dann drohten in der Industrie und im Gastgewerbe weitere Stellen vernichtet zu werden. Seit Anfang 2015 wirbt der SGB darum, wieder einen festen Wechselkurs zum Euro von mindestens 1:1,2 einzuführen. Damals hatte die Schweizerische Nationalbank – gegen den Protest der Gewerkschaften – die bis dato bestehende Untergrenze aufgegeben; seitdem wurde der Franken »teurer«, was Exporte von Schweizer Gütern erschwert. (jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2017, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!