Zum Inhalt der Seite
Sportpolitik

Scharfe Kritik

Berlin. Turnolympiasieger Fabian Hambüchen hat die Bestrebungen im deutschen Leistungssport kritisiert, Topathleten zunehmend an einem bestimmten Standort zentral trainieren zu lassen. »Wie kann man bloß sagen, dass man nur an einem bestimmten Ort Spitzenleistungen erbringen kann? Das ist einfach nur der größte Scheiß!!!« erzürnte er sich via Facebook über diesen Punkt der Reform des deutschen Spitzensports. »Jeder Sportler ist ein Individuum und hat das Recht, für sich persönlich die besten Bedingungen zu haben!« schrieb Hambüchen. Der Reckspezialist lehnte es während seiner Karriere generell ab, in eine Sportfördergruppe der Bundeswehr oder ein Turnleistungszentrum zu wechseln. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 21.02.2017, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

                                                                                                                         Heute liegt der jungen Welt das achtseitige Extra »kinder« kostenlos bei. Die Ausgabe erhalten Sie im gut sortierten Pressehandel für 2,50 Euro.