21.02.2017 / Sport / Seite 16

Scharfe Kritik

Berlin. Turnolympiasieger Fabian Hambüchen hat die Bestrebungen im deutschen Leistungssport kritisiert, Topathleten zunehmend an einem bestimmten Standort zentral trainieren zu lassen. »Wie kann man bloß sagen, dass man nur an einem bestimmten Ort Spitzenleistungen erbringen kann? Das ist einfach nur der größte Scheiß!!!« erzürnte er sich via Facebook über diesen Punkt der Reform des deutschen Spitzensports. »Jeder Sportler ist ein Individuum und hat das Recht, für sich persönlich die besten Bedingungen zu haben!« schrieb Hambüchen. Der Reckspezialist lehnte es während seiner Karriere generell ab, in eine Sportfördergruppe der Bundeswehr oder ein Turnleistungszentrum zu wechseln. (dpa/jW)

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