-
21.02.2017
- → Feuilleton
Veranstaltungen
»45 Jahre Radikalenerlass«. Eröffnung der Ausstellung »Vergessene Geschichte: Berufsverbote – politische Verfolgung in der Bundesrepublik Deutschland« und Diskussionsabend »Rehabilitation und Entschädigung der vom Berufsverbot Betroffenen in NRW ist überfällig!« Heute, 21.2., 17 Uhr, Fabrik K 14 – Verein zur Förderung politischer Bildung e. V., Lothringer Str. 64, Oberhausen. Veranstalter: GEW NRW
»Conducta – wir werden sein wie Che« (2014). Film von Ernesto Daranas im Original mit deutschen Untertiteln, anschließend Gespräch. Mittwoch, 22.2., 20 Uhr, Kuss Rosa, Buntentorsteinweg 143, Bremen. Eintritt frei. Veranstalter: Gruppe Bremen-Kuba: Solidarität konkret
»Kuriose Funde einer Wortschatzsuche. Expeditionen in die deutsche Sprachlandschaft«. Buchlesung am Donnerstag, 23.2., 19.30 Uhr, Kulturbörse, Teterower Str. 22, Gnoien. Infos: kulturboerse-gnoien.de
Ausstellung »1917: 100 Jahre Revolutionen – 100 Jahre, die die Welt erschütterten«. Eröffnung am Donnerstag, 23.2., 19 Uhr, Sprechsaal, Marienstr. 26, Berlin
»Tschikweiber«. Ein Buch über Zigarrenfabriksarbeiterinnen während zweier Weltkriege, Austrofaschismus und Nazis, ihre Zwänge und Hoffnungen, Anpassung und Widerstand, präsentiert von der Autorin Ingrid Bauer. Anschließend Film über Agnes Primocic, eine der Arbeiterinnen, Betriebsrätin und Kommunistin. Donnerstag, 23.2., 19.30 Uhr, Beginenhof, Erkelenzdamm 51, Berlin-Kreuzberg
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
