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Bahn treibt 400 Millionen von Kartellen ein

Berlin. Nach der Aufdeckung verbotener Preisabsprachen durch die Wettbewerbsbehörden hat die Deutsche Bahn von Kartellsündern bereits rund 400 Millionen Euro Schadenersatz eingetrieben. »Weitere Schadenersatzforderungen im Milliardenbereich stehen noch aus«, sagte der Leiter Kartellrecht des Bahnriesen, Tilman Makatsch, der Deutschen Presseagentur. Der Hintergrund: Das Bundeskartellamt und die EU-Kommission haben in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Kartellen aufgedeckt. Verbotene Preisabsprachen gab es demnach unter anderem bei Schienen, Lastwagen, Luftfracht, Süßwaren und Bier. In vielen dieser Fälle sieht sich auch die Bahn geschädigt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.02.2017, Seite 5, Inland

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