Zum Inhalt der Seite

EU will Steueroasen in den USA untersuchen

Brüssel. Die EU nimmt die USA wegen dortiger Steuervermeidungstricks ins Visier. Die Vereinigten Staaten gehörten zu insgesamt 92 Ländern, bei denen die Gesetzgebung als problematisch eingestuft worden sei, hieß es am Mittwoch aus EU-Kreisen. Grund sei insbesondere der US-Bundesstaat Delaware, der als Steueroase gilt. Die EU will mit betroffenen Ländern nun einen »steuerpolitischen Dialog« aufnehmen. Erst gegen Jahresende wird feststehen, welche Staaten tatsächlich auf der »schwarzen Liste« der EU mit Steuerparadiesen landen. Unter den problematischsten Ländern finden sich neben üblichen Verdächtigen wie Panama oder Singapur auch die USA. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen