Zum Inhalt der Seite
Fußball

Auf drei reduziert

Beijing. Der chinesische Fußballverband hat die Anzahl ausländischer Spieler, die pro Partie in der ersten Liga eingesetzt werden können, von fünf auf drei reduziert. Ab der nächsten Saison, die im März beginnt, sollen zudem pro Spiel mindestens zwei heimische Nachwuchskicker, die nach 1994 geboren wurden, im Kader stehen. Die Regeländerung sei »vorteilhaft für die allgemeine Entwicklung des chinesischen Fußballs«, hieß es von seiten des Verbandes, der sich auch gegen die »irrationalen« Transfer- und Gehaltsinvestitionen der Klubs aussprach. Im vergangenen Jahr zahlten chinesische Vereine mehr als vier Milliarden Yuan (540 Millionen Euro) für 95 ausländische Spieler, wie Chinas Volkszeitung (Renmin Ribao), das Zentralorgan der Kommunistischen Partei, berichtete. (sid/dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2017, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!