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Lebensstandard im ­Westen gesunken

Davos. Finanzkrise und Globalisierung haben den Lebensstandard vieler Menschen in den Industrienationen einer Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF) zufolge sinken lassen. Deutschland gehört nach dem am Montag in Davos vorgestellten »Inclusive Growth and Development Report« zu denjenigen Ländern, in denen sich die Lebenssituation insgesamt verbessert hat.

Zwischen 2008 und 2013 (letzte derzeit vorliegende Datenbasis) sei das Pro-Kopf-Einkommen in 26 entwickelten Ländern im Mittel jährlich um 2,4 Prozent oder 284 US-Dollar zurückgegangen, stellten die Autoren der Studie fest. In Schwellenländern habe es im gleichen Zeitraum um 10,7 Prozent oder 165 Dollar zugelegt. Für die Studie wurden neben dem Einkommen und dem Wirtschaftswachstum weitere Faktoren herangezogen wie soziale Sicherheit, Infrastruktur oder Gesundheitsversorgung. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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