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Periodika

Neu erschienen

Soz

Die Sozialistische Zeitung stellt ausführlich den »Zukunftspakt« zwischen Management und Betriebsrat bei Volkswagen dar. Erklärtes Ziel sei es, die Gewinne bis 2025 im Inland zu verdoppeln, indem 25 Prozent der Mitarbeiter rausgeschmissen werden. In einem Beitrag wird der Koalitionsvertrag der Berliner Landesregierung auf die Verbesserungen der Wohnsituation überprüft. Besonders die Sozialmieten seien in der Hauptstadt zu hoch. Die Ablehnung des Verfassungsreferendums in Italien wird thematisiert und das Lebenswerk Fidel Castros gewürdigt. (jW)

Soz, Nr. 1, Januar 2017, 24 Seiten, 3 Euro. Bezug: Soz-Verlag, Regentenstr. 57–59, 51063 Köln, Tel.: 02 21/9 23 11 96, E-Mail: redaktion@soz-verlag.de

Friedensforum

In der Zeitschrift Friedensforum schreibt Matthias Monroy über die Rettungsorganisation Sea Watch e. V., die vor einem Hamburger Gericht Strafanzeige gegen die libysche Küstenwache gestellt hat. Nach Schilderungen der Seenotretter kamen am 21. Oktober bis zu 30 Flüchtlinge auf dem Mittelmeer ums Leben, weil ein Patrouillenschiff ihr Schlauchboot beschädigt hatte. In einem Beitrag wird auf die NATO-Strategie der »Flexible Response« eingegangen, die den Einsatz von Atomwaffen beinhaltet. Im Zuge der »Bratislava-Agenda« soll die Europäische Union aufgerüstet werden, schreibt Jürgen Wagner. Deutschland und Frankreich forderten eine Führungsrolle ein, nachdem Großbritannien sich aus dem Staatenverbund verabschiedet hat. (jW)

Friedensforum, Heft 1/2017, 44 S., 4,50 Euro, Bezug: Netzwerk Friedenskooperative, Römerstr. 88, 53111 Bonn. E-Mail: friekoop@friedenskooperative.de, friedenskooperative.de

Welttrends

Der Bundestagsabgeordnete der Grünen Jürgen Trittin skizziert die Grundsätze einer »rot-rot-grünen Außenpolitik«. »Wir Grüne sind gegen leichtfertige Militäreinsätze«, schreibt Trittin. »Aber wir sehen, was von Europa und damit auch von Deutschland erwartet wird.« Europa solle vor der Globalisierung schützen und den Bürgerinnen und Bürgern Sicherheit bieten. Einsätze im Rahmen der UN seien nur »effektiv mit einem Dreiklang aus Sicherheit, Aufbau und Menschenrechten«. »Am drängendsten ist als Reaktion auf den Trumpismus ein starkes und unwiderrufliches Bekenntnis zu Europa.« Die Außenpolitik werde immer als größtes Hindernis für eine »rot-rot-grüne Koalition« gesehen. »Doch gerade als Antwort auf den Trumpismus brauchen wir eine andere Außenpolitik in Europa. Hierfür brauche es den »Mut« der drei Parteien. (jW)

Welttrends, Nr. 123, Januar 2017, 74 S., 4,80 Euro, Bezug: Welttrends, Medienhaus Babelsberg, August-Bebel-Str. 26– 52, 14482 Potsdam. E- Mail: bestellung@welttrends.de

Themen:
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2017, Seite 15, Politisches Buch

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