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Niederlande: Urteil im Fall Geert Wilders

Schiphol. Ein Gericht in den Niederlanden hat den Rechtspopulisten Geert Wilders der Diskriminierung für schuldig befunden, nicht jedoch der Anstachelung zum Hass. Das Gericht verzichtete auch darauf, die von der Staatsanwaltschaft geforderte Geldstrafe in Höhe von 5.000 Euro gegen Wilders zu verhängen. Dieser kündigte Berufung an. Der 53jährige hatte bei einem Wahlkampfauftritt für seine Partei PVV 2014 in Den Haag gefragt: »Wollt ihr weniger oder mehr Marokkaner in eurer Stadt und in den Niederlanden?« Die Menge antwortete mit »Weniger«-Rufen, woraufhin Wilders ankündigte: »Wir werden uns darum kümmern.« (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.12.2016, Seite 7, Ausland

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