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Japan: Kostenanstieg nach Atomkatastrophe

Tokio. Die Kosten der Fukush­ima-Reaktorkatastrophe im März 2011 dürften der japanischen Regierung zufolge fast doppelt so hoch liegen wie bislang erwartet. Inzwischen werde von 21,5 Billionen Yen (etwa 177 Milliarden Euro) ausgegangen, teilte das Wirtschaftsministerium am Freitag mit. Es hatte die Kosten 2013 noch mit elf Billionen Yen beziffert. Die Regierung in Tokio hat Insidern zufolge ihre Kredithilfen für den Betreiber des havarierten Atomkraftwerks, Tepco, deutlich aufgestockt. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.12.2016, Seite 7, Ausland

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