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»Ferienbeschneidung« soll erschwert werden

Berlin. Die Bundesregierung will junge Frauen besser vor Genitalverstümmelung im Ausland schützen. Eine am Freitag vom Kabinett in Berlin beschlossene Gesetzesänderung sieht den Entzug des Passes vor, wenn Mädchen oder Frauen ins Ausland gebracht werden sollen, um sie »beschneiden« zu lassen. Die neue Vorschrift im Passgesetz sei »ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung«, sagte Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).

Die Regierungskoalition will mit der Gesetzesänderung vor allem gegen »Ferienbeschneidungen« vorgehen. Dabei reisen Familien in den Schulferien von Deutschland in ihre Herkunftsländer, um dort an den Mädchen eine Genitalverstümmelung vornehmen zu lassen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.12.2016, Seite 4, Inland

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