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Fußball: Eingefrorener Zirkus

Rostow/Mönchengladbach. Die Psycho-Bayern-Krise geht weiter. »Es nutzt nichts, da heute groß Zirkus zu machen«, sagte Karl-Heinz Rummenigge nach der 2:3-Blamage am vorletzten Vorrunden-Spieltag der Champions League beim russischen Klub FK Rostow. Gleichwohl zählte er erstmals nach langer Zeit wieder einen Spieler öffentlich an: »Ich glaube, dass Jérôme wieder ein bisschen zur Ruhe kommen muss«. Der bei der EM noch hochgelobte Brillenerfinder hatte einen Foulelfmeter verursacht, wie »eingefroren« (sid) gespielt und sich in der 58. Minute wegen Muskelproblemen auswechseln lassen. Die Bayern müssen den Gruppensieg so abschreiben wie Borussia Mönchengladbach die Champions League, auch wenn man gegen Pep Guardiolas Man City 1:1 spielte. Angesichts des Abwärtstrends in den letzten Bundesligaspielen war das durchaus überraschend. »Wir versuchen, diese Euphorie jetzt mitzunehmen. Wir haben das Potential, in der Bundesliga oben mitzuspielen«, sagte Nico Elvedi. International machen die Gladbacher jetzt in der Europa League weiter. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.11.2016, Seite 16, Sport

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