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Martin Schulz (SPD) wechselt nach Berlin

Berlin/Brüssel. Der SPD-Politiker Martin Schulz gibt sein Amt als EU-Parlamentspräsident ab und wechselt in die Bundespolitik. In Berlin gab es am Donnerstag Hinweise, dass er Außenminister werden soll, da sich der gegenwärtige Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier um das Amt des Bundespräsidenten bewirbt.

In jedem Fall wird erwartet, dass Schulz den Wahlkampf 2017 mitprägt. Er selbst sagte, er werde auf Platz eins der SPD-Landesliste in Nordrhein-Westfalen für den Bundestag kandidieren. Bei der Suche nach einem SPD-Kanzlerkandidaten gilt Schulz als mögliche Alternative zum Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel. Die SPD will nach eigenen Angaben bei ihrem verkündeten Zeitplan bleiben und erst im Januar einen Kanzlerkandidaten küren. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.11.2016, Seite 1, Inland

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