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NSU: Ermittlungen gegen Geheimdienstler

Köln. Die Staatsanwaltschat Köln hat Ermittlungen gegen den früheren Referatsleiter der Abteilung Rechtsextremismus im Kölner Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) aufgenommen. Der Mann, der unter dem Tarnnamen Lothar Lingen operierte, hatte wenige Tage nach Auffliegen der Terrorzelle NSU einschlägige Akten vernichten lassen.

Wie der Westdeutsche Rundfunk am Mittwoch berichtete, geht es um Unterlagen zu V-Männern, die vorwiegend im »Thüringer Heimatschutz« tätig waren. In dieser Gruppe waren auch die NSU-Mitglieder Beate Tschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos aktiv. Die Dokumente seien auf Lingens Anordnung am 11. November 2011 vernichtet worden, hieß es.(jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.11.2016, Seite 4, Inland

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