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Ministerkauf: SPD will von nichts gewusst haben

Berlin. Die SPD will die Sponsoren-Gespräche mit eigenen Spitzenpolitikern sofort einstellen. Aus dem SPD-Vorstand hieß es am Mittwoch in Berlin, Parteichef Sigmar Gabriel sei entsetzt über die Vorgänge. Das ZDF-Magazin »Frontal 21« hatte aufgedeckt, dass Firmen und Lobbyisten für 3.000 bis 7.000 Euro Treffen mit Ministern, Staatssekretären und Funktionären der Sozialdemokraten buchen konnten.

Die betreffenden Minister – darunter Heiko Maas und Andrea Nahles – hätten nicht gewusst, wie die Gespräche vermittelt worden seien, versicherte SPD-Schatzmeister Dietmar Nietan. Die Spitzenpolitiker der Partei verwahrten sich gegen den Eindruck, »dass sie solche Gespräche unter der Voraussetzung führten, dass Geld fließt«. (dpa/jW)

Siehe Seiten 10 und 15

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.11.2016, Seite 1, Inland

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