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BMW-Beschäftigte kämpfen für ihre Rente

London. Die BMW-Mitarbeiter in Großbritannien haben im Konflikt über die betriebliche Altersversorgung einen Streik angekündigt, sollte der Konzern seine Pläne nicht zurücknehmen. In den Werken, in denen der Mini und Autos der Luxusmarke Rolls-Royce hergestellt werden, hätten sich 96 Prozent der Teilnehmer an einem Meinungsbild für Arbeitskampfmaßnahmen ausgesprochen, erklärte die Gewerkschaft Unite am vergangenen Dienstag. Jetzt werde die Urabstimmung vorbereitet, die zu Streiks in den nächsten Monaten führen könne. Das Unternehmen plant, ab Juni zwei Programme für die Altersversorgung einzustellen. Künftig sollen auch langjährig Beschäftigte in ein neues Rentenprogramm überführt werden, das geringere Leistungen vorsieht. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.11.2016, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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