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Kritik an neuen Dorsch-Fangquoten

Luxemburg/Sassnitz/Kiel. Die deutschen Fischer dürfen im kommenden Jahr deutlich weniger Dorsch aus der Ostsee ziehen. Im Westen sinkt nach einer Entscheidung der EU-Fischereiminister von Montag abend die Fangmenge um 56 Prozent gegenüber 2016, in der östlichen Ostsee um 25 Prozent.

Der Verband der Kutter- und Küstenfischer in Mecklenburg-Vorpommern reagierte mit Enttäuschung. Der Kieler Agrarminister Robert Habeck (Grüne) forderte, nun müssten Hilfen aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds »für die dauerhafte und vorübergehende Stillegung« von Betrieben gezahlt werden. Nicht weit genug gehen die Einschränkungen der Umweltorganisation Greenpeace. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2016, Seite 5, Inland

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