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Gabriels Iran-Reise endet mit Eklat

Teheran. Der Besuch von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel im Iran ist mit einem Eklat zu Ende gegangen. Sein höchstrangiger Gesprächspartner in der Islamischen Republik, Parlamentspräsident Ali Ardeschir Laridschani, sagte ein für Dienstag vereinbartes Treffen kurzfristig ohne Angabe von Gründen ab, wie eine Sprecherin des deutschen Vizekanzlers mitteilte. Gabriel hatte vor seiner Reise angekündigt, er werde auch Streitthemen wie die Menschenrechtslage im Iran sowie dessen ­Syrien- und Israel-Politik zur Sprache bringen.

Spitzenvertreter der deutschen Wirtschaft, die Gabriel begleiteten, werteten den Iran-Besuch dennoch als Erfolg. »Die Bilanz ist positiv«, sagte der Präsident des Maschinenbauverbandes VDMA, Reinhold Festge, zu Reuters. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2016, Seite 1, Inland

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