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Treffen in Prag

In der Prager Nationalgalerie wurde am Donnerstag eine Ausstellung über den französischen Maler Henri Rousseau (1844–1910) eröffnet. Schwerpunkt der Schau ist der Einfluss des Autodidakten, der beim Zoll arbeitete und mit in Dutzenden Grüntönen strahlenden Dschungelbildern berühmt wurde, auf die tschechische Avantgarde der 1920er Jahre. »Es ist ein Treffen mit anderen Künstlern, die von ihm fasziniert waren und auf ihn reagiert haben«, erklärte Kuratorin Kristyna Brozova. Sehr deutlich sind die Bezüge etwa bei Antonin Prochazkas »Die Katze« oder dem Gemälde »Tropische Nacht« von Emil Filla. Die Ausstellung am Altstädter Ring ist noch bis 15. Januar zu sehen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.09.2016, Seite 11, Feuilleton

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