Zum Inhalt der Seite

Michel Butor gestorben

Der Schriftsteller Michel Butor ist am Mittwoch im Alter von 89 Jahren in einem Krankenhaus in Ostfrankreich gestorben. Er gehörte neben Alain Robbe-Grillet, Nathalie Sarraute und Claude Simon ab den 50ern zu den wichtigsten Vertretern des Nouveau Roman, in dem chronologisches Erzählen und Handlung überhaupt in den Hintergrund traten. Butor verfasste Romane wie »Der Zeitplan« und »Paris–Rom oder Die Modifikation«, außerdem Essays und Gedichte über Orte, Künstler und Landschaften. Im Jahr 2013 erhielt er für sein Lebenswerk den großen Literaturpreis der Académie française. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2016, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!