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UNO beklagt zivile Opfer im Jemen-Krieg

Genf. Im Krieg im Jemen sind nach Angaben der Vereinten Nationen seit März 2015 mindestens 3.799 Zivilisten getötet und 6.711 verletzt worden. Alle beteiligten bewaffneten Parteien hätten sich schwerer Verbrechen an der Bevölkerung schuldig gemacht, sagte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Seid Al-Hussein, am Donnerstag in Genf. Einem UN-Lagebericht zufolge leiden 7,6 Millionen Einwohner des Landes an Unterernährung, drei Millionen seien vertrieben worden. Der Bericht wirft den Konfliktparteien willkürliche Angriffe auf Zivilisten vor. Dazu gehörten Bombardierungen von Wohngebieten, Märkten, Krankenhäusern und Schulen. Zivilisten seien mit Streubomben und Landminen sowie von Heckenschützen getötet worden. Al-Hussein rief zur Einsetzung einer unabhängigen Ermittlungskommission auf. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.08.2016, Seite 1, Ausland

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