Zum Inhalt der Seite

Thatchers Tasche

ATTAC hat sich mal etwas Lustiges ausgedacht: »Neoliberalismus ins Museum!« lautet das Motto einer politisch-satirischen Performance am Samstag, den 6. August in Düsseldorf. Voraussichtlich 200 bis 300 Menschen werden durch die Altstadt ziehen und dabei Kunstwerke präsentieren wie eine »Original-Handtasche von Margaret Thatcher« oder das drei Meter hohe Abbild eines »Homo Oeconomicus«. »Was ist absurdere Kunst als ein System, das behauptet: Wenn jeder den anderen niederkonkurriert, entsteht für alle das Beste?« fragt der Kölner ­ATTAC-Sprecher Thomas Pfaff und verspricht: »Wir wollen das seltsame Wirtschaftsmodell des Neoliberalismus hinterfragen – und die ihm innewohnende Komik herausarbeiten.« Die Performance beginnt um 13.30 Uhr vor der Kunsthalle K 20 am Grabbeplatz in Düsseldorf. (jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 23.07.2016, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!