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Aus: Ausgabe vom 14.07.2016, Seite 1 / Ausland

Wieder sterben Flüchtlinge in Ägäis

Athen. Am Mittwoch morgen sind in der östlichen Ägäis erneut Menschen bei dem Versuch ertrunken, von der türkischen Küste zu den griechischen Inseln überzusetzen. Ihr Boot war vor der griechischen Insel Lesbos gekentert. Wie die Behörden mitteilten, kamen dabei zwei Kinder und zwei Erwachsene ums Leben. Sieben Menschen konnten gerettet worden.

Unterdessen hat die US-Organisation »Human Rights Watch« (HRW) Ungarn vorgeworfen, Asylsuchende gewaltsam über die Grenze nach Serbien zurückzudrängen, ohne ihren Rechtsanspruch auf Asyl zu prüfen. Die Schutzsuchenden würden geschlagen und getreten. Auch Pfefferspray und Schlagstöcke würden eingesetzt, heißt es in dem Bericht, den HRW am Mittwoch veröffentlichte. (dpa/jW)

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