-
16.06.2016
- → Ausland
UN-Flüchtlingshilfswerk kritisiert Versagen
Washington. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hat ein »kollektives Versagen« der Weltgemeinschaft bei der Bewältigung der »syrischen Flüchtlingskrise« beklagt. Bei der Londoner Geberkonferenz im Februar seien elf Milliarden US-Dollar bis 2020 zugesagt worden, jedoch seien bislang nur 2,5 Milliarden Dollar (gut 2,2 Milliarden Euro) eingegangen, sagte der UNHCR-Regionaldirektor für den Nahen Osten und Nordafrika, Amin Awad, der Nachrichtenagentur AFP. »Da gibt es eine kollektives Versagen, mit dem wir uns befassen müssen.« (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
