Zum Inhalt der Seite

Bankgewerbe: Ver.di macht Druck mit Warnstreiks

Frankfurt am Main/Wiesbaden. Die Gewerkschaft ver.di erhöht mit Warnstreiks den Druck in der Tarifrunde für Deutschlands öffentliche und private Banken. Den Anfang machten am Mittwoch Beschäftigte der Nassauischen Sparkasse in Wiesbaden. Dort wollen Gewerkschaft und Arbeitgeber am 28. Juni zu ihrer dritten Verhandlungsrunde für die bundesweit etwa 230.000 Bankangestellten zusammenkommen.

Für den heutigen Donnerstag rief ver.di Mitarbeiter unter anderem von Commerzbank, Dekabank, Deutscher Bank, Frankfurter Sparkasse, Helaba und KfW zu einem ganztägigen Ausstand auf. Geplant sind ein Demonstrationszug durch das Frankfurter Bankenviertel und eine Kundgebung in der Innenstadt. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2016, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!