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Schulterschluss auf Zugspitze

Berlin/Garmisch-Partenkirchen. Nach dem Bundesvorstand haben sich auch die Landesvorsitzenden der AfD für den Parteiausschluss des baden-württembergischen Landtagsabgeordneten Wolfgang Gedeon ausgesprochen. In einer Telefonkonferenz erklärten die Länderchefs am Freitag, der Abgeordnete sei untragbar geworden. Gedeon hatte in einem Buch im Zusammenhang des Holocaust begangene Verbrechen als »gewisse Schandtaten« bezeichnet. Unterdessen suchen AfD und die rechte österreichische FPÖ die Annäherung: Bei einem medienwirksamen Treffen mit dem FPÖ-Vorsitzenden Heinz-Christian Strache auf der Zugspitze kündigte AfD-Chefin Frauke Petry am Freitag an, beide Parteien wollten Kräfte im EU-Parlament und in Brüssel bündeln. (dpa/jW)

Siehe Kommentar Seite 8

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.06.2016, Seite 4, Inland

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