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Mindestlohn: Verhandlung abgelehnt

Berlin. Deutschlands Arbeitgeber sehen keinen Spielraum für Verhandlungen mit den Gewerkschaften über die anstehende Erhöhung des Mindestlohns. Vertreter beider Seiten entscheiden in der Mindestlohnkommission bis Ende des Monats über die Erhöhung Anfang 2017. »Es finden (...) in der Mindestlohn-Kommission keine Verhandlungen statt«, sagte Unternehmervertreter Reinhard Göhner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Zur Zeit beträgt der Mindestlohn 8,50 Euro pro Stunde.

Die Geschäftsordnung der Kommission sehe vor, dass sich die Anpassung nach der Entwicklung des Tarifindex zwischen Januar 2015 und Juni 2016 richtet, sagte Göhner. Das ist eine offizielle Prozentangabe über die Steigerung der Tariflöhne. Davon könne die Kommission nur mit Zweidrittelmehrheit abweichen. Die Gewerkschaften fordern hingegen, dass auch Abschlüsse für die Metall- und Elektrobranche sowie den öffentlichen Dienst berücksichtigt werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2016, Seite 5, Inland

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