Zum Inhalt der Seite

Verbrechen gegen Menschlichkeit in Mexiko

Mexiko-Stadt. Im sogenannten Drogenkrieg in Mexiko begehen beide Seiten nach Einschätzung von Menschenrechtsgruppen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Sowohl staatliche Sicherheitskräfte als auch Verbrechersyndikate würden gezielt die Zivilbevölkerung angreifen, hieß es in einem am Montag veröffentlichten Bericht mexikanischer Menschenrechtsorganisationen. Seit 2006 seien in dem lateinamerikanischen Land über 150.000 Menschen getötet worden, Tausende würden vermisst. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 08.06.2016, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!