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Indien: Urteil nach Massaker vor 14 Jahren

Neu-Delhi. Ein indisches Sondergericht hat am Donnerstag in der Stadt Ahmedabad elf Angeklagte wegen Mordes im Verlauf eines Massakers an Muslimen im Jahr 2002 verurteilt. 13 weitere Beteiligte wurden wegen anderer Vergehen für schuldig erklärt, 36 wurden freigesprochen. Das Strafmaß will das Gericht am Montag bekanntgeben. Am 28. Februar 2002 hatten aufgebrachte Hindus die muslimisch geprägte Wohngegend Gulbarg in Ahmedabad im Bundesstaat Gujarat attackiert. 69 Anwohner kamen dabei ums Leben. Indiens hindunationalistischer Premierminister Narendra Modi war damals Regierungschef von Gujarat. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2016, Seite 7, Ausland

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