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Aus: Ausgabe vom 06.04.2016, Seite 15 / Antifaschismus

Antirassistische Aktionskonferenz

Frankfurt am Main. Die Veranstalter der Aktionskonferenz »Aufstehen gegen Rassismus« am 23. und 24. April in Frankfurt am Main appellieren an alle Interessenten, sich schnellstmöglich anzumelden. Vorläufiger Veranstaltungsort ist das DGB-Haus. »Je nach Anmeldestand müssen wir eventuell in eine größere Location wechseln und würden darüber vorzeitig per Mail informieren«, teilen sie auf ihrer Website mit. Auch sei es »der sicherere Weg, sich frühzeitig um einen Schlafplatz im Hostel oder bei Bekannten zu kümmern«. Es könne nicht garantiert werden, dass über die Schlafplatzbörse ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten zusammenkommen. Das elektronische Anmeldeformular ist auf der Seite www.aufstehen-gegen-rassismus.de zu finden. Freiwillige Helfer für Empfang, Theke und »Volxküche« werden noch gesucht und können sich dort ebenfalls eintragen. Auch eine Kinderbetreuung wird angeboten.

Den Aufruf unter dem gleichnamigen Motto haben neben Gewerkschaftern und außerparlamentarischen linken Gruppen prominente Mitglieder der SPD und der Grünen sowie der Partei Die Linke unterzeichnet. Darin verspricht das Bündnis: »Wir werden weiterhin Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen. Asyl ist Menschenrecht.« Darüber hinaus soll dem Rechtstrend auf der Straße eine möglichst breite Bewegung entgegengesetzt werden: »Überall wo die Rassistinnen und Rassisten von AfD und Co. demonstrieren, sprechen oder auf Stimmenfang gehen, werden wir präsent sein und klar und deutlich sagen: Wir stehen auf gegen Rassismus! Keine Stimme für rechte Hetze!« Der Verbreitung von Hass will das Bündnis »eine bundesweite antirassistische Aufklärungskampagne« entgegensetzen – »im Stadtteil, in der Schule, an der Uni, im Betrieb, im Theater, im Konzertsaal – überall«. Medienberichten zufolge sollen auch »Stammtischkämpfer« für Kontroversen mit potentiellen Wählern der »Alternative für Deutschland« (AfD) ausgebildet werden. (jW)

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