Zum Inhalt der Seite

Ramelows Audienz bei Papst verschoben

Erfurt. Papst Franziskus hat die für Donnerstag geplante Privataudienz für den Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) kurzfristig verschieben müssen. Die Delegation sei kurz vor dem Termin informiert worden, dass das Treffen »wegen einer leichten Grippe« des Papstes nicht wie geplant stattfinden könne, teilte die Thüringer Staatskanzlei am Donnerstag in Erfurt mit. Der Vatikan geht aber offenbar von einer schnellen Genesung des 79jährigen Kirchenoberhaupts aus, das Treffen soll bereits am Freitag nachgeholt werden. Ramelow soll ein 30minütiges Vier-Augen-Gespräch mit Franziskus führen können, weitere 30 Minuten soll er dann zusammen mit seiner Delegation mit dem Papst reden. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2016, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!