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Israel: Friedensbewegung kritisiert Siedlungsbau

Jerusalem. Die israelische Friedensgruppe Schalom Achschaw (Frieden jetzt) hat bekanntgegeben, dass im vergangenen Jahr mit der Errichtung von 1.800 Wohnungen für israelische Siedler im besetzten Westjordanland begonnen worden sei. »Indem sie absichtlich in vorgeschobenen Siedlungen bauen lässt, macht die Netanjahu-Regierung eine Zweistaatenlösung praktisch unmöglich«, sagte die Bürgerrechtlerin Hagit Ofran. Diese liegen demnach jenseits der vier großen Siedlungsblöcke in Grenznähe, die in allen bisherigen Friedensplänen per Gebietsaustausch Israel zugeschlagen wurden und in denen die Mehrzahl der inzwischen mehr als rund 400.000 Israelis in den 1967 besetzten Palästinensergebieten lebt. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (Foto) hatte kürzlich erneut betont, er unterstütze den Siedlungsbau »zu jeder Gelegenheit«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.02.2016, Seite 1, Ausland

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