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Fitnesstracker werden zur Datenkrake

Berlin. Fast jeder dritte Mensch in der BRD nutzt laut einer Studie sogenannte Fitnesstracker zur Aufzeichnung von Gesundheitsdaten. Das ergab eine Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom. Dazu dienen Fitnessarmbänder, Smartphones oder Computeruhren. Der Chef der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Baas, hatte am Montag in der Süddeutschen Zeitung vorgeschlagen, dass solche Daten künftig in der geplanten elektronischen Patientenakte gesammelt und von den Kassen verwaltet werden könnten. Justizminister Heiko Maas (SPD) will die Verwendung dieser Informationen allerdings notfalls gesetzlich einschränken, wie er am Dienstag erklärte. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.02.2016, Seite 2, Inland

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