-
04.01.2016
- → Feuilleton
Retro und Recycling
In dieser Zeitung fand Peer Schmitt den neuen »Star Wars«-Film« langweilig und konservativ: »Der Film geht also ziemlich offenherzig mit der Tatsache um, dass er mit Schrott und Zweithandware handelt, dass es ihm um das Zyklische geht, ums Recyling«, schrieb er am 18. Dezember. »Star Wars«-Erfinder George Lucas, der sein Imperium vor drei Jahren an Disney verkauft hatte, sieht es ähnlich: Er bezeichnete die Entwickler des neuen Films als »weiße Sklavenhändler«, die ihn nicht ausreichend am Entstehungsprozess beteiligt hätten. Herausgekommen sei ein »Retro«-Film, statt mit neuen Planeten und Raumschiffen ein wirklich neues Werk zu schaffen, sagte Lucas im Interview mit PBS, dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen der USA. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
