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Zwei SVP-Minister in Schweizer Regierung

Bern. Die rassistische Schweizerische Volkspartei (SVP) hat am Mittwoch bei der gemeinsamen Wahl des Kabinetts durch beide Parlamentskammern zwei der sieben Ministerposten erhalten. In den vergangenen Jahren war die Partei nur mit einem Vertreter im siebenköpfigen Bundesrat vertreten. Der neue SVP-Finanzminister ist Winzer Guy Parmelin aus dem Kanton Waadt. Die SVP hatte die Parlamentswahlen im Oktober deutlich mit 29,4 Prozent der Stimmen gewonnen. Die Partei war mit einem Programm zur Verschärfung des Asylrechts und zur Reduzierung der Einwanderung auch von EU-Bürgern erneut stärkste politische Kraft geworden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.12.2015, Seite 2, Ausland

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