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Ermittlungen gegen früheren KBV-Chef

Berlin. Nach einer Strafanzeige des Bundesgesundheitsministeriums ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft wegen Betrugs gegen den früheren Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler. In dem Verfahren geht es auch um weitere Vorwürfe wie etwa Untreue, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Nach AFP-Informationen geht es um den Vorwurf, Köhler habe in seiner Amtszeit zu Unrecht Mietkostenzuschüsse in Höhe von 96.000 Euro erhalten. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.12.2015, Seite 5, Inland

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