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Ermittlungen gegen Steuerfahnder

Saarbrücken. Nach Bekanntwerden mutmaßlicher Schlamperei bei der Steuerfahndung im Saarland hat eine Sonderermittlerin ihre Arbeit aufgenommen. Die Verwaltungsrichterin untersucht, warum in mindestens 359 Fällen die Datensätze von angekauften Steuer-CDs erst mit ein bis drei Jahren Verspätung überprüft wurden. Außerdem sind neun Steuerakten verschwunden, wie eine Sprecherin des Finanzministeriums am Dienstag in Saarbrücken bestätigte. Die Staatsanwaltschaft prüft nach eigenen Angaben, ob sich Steuerfahnder der Strafvereitlung im Amt schuldig gemacht haben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.12.2015, Seite 2, Inland

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