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Über 1.100 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet

Rom. Insgesamt 1.151 Flüchtlinge sind nach Angaben der italienischen Küstenwache am Montag bei mehreren Einsätzen vor der libyschen Küste im Mittelmeer gerettet worden. Allein die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) nahm am Montag 373 Menschen an Bord ihres Schiffs »Dignity One«. Wie ein MSF-Sprecher sagte, wurden die Flüchtlinge, darunter zahlreiche Frauen und Kinder, nach Italien gebracht.

Seit dem Jahresbeginn sind nach Angaben der Vereinten Nationen bereits mehr als eine halbe Million Schutzsuchende über das Mittelmeer nach Europa gekommen. Fast 383.000 Menschen seien in Griechenland, weitere 129.000 in Italien angekommen, erklärte das UN-Flüchtlingshochkommissariat am Dienstag. Etwa 2.980 Menschen kamen bei der Flucht übers Meer ums Leben. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2015, Seite 1, Ausland

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