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Peru: Touristen festgehalten

Lima. Aus Protest gegen den Stopp eines Autobahnprojekts haben Indígenas im Südosten von Peru am Donnerstag rund 40 Touristen einen Tag lang festgehalten. Am Donnerstag nachmittag (Ortszeit) wurde die Gruppe freigelassen. Der Polizeichef sagte im Radiosender RPP, die Ureinwohner wollten sich mit der Entführung Gehör verschaffen für ihre Forderung, die Autobahn in ihrer Region fertigzustellen. Die Touristen seien gewaltlos festgehalten worden. Dem Reiseleiter der Gruppe zufolge waren die  Menschen verängstigt. Sie hätten in großer Hitze mit wenig Nahrung ausharren müssen. Die peruanische Naturschutzbehörde hatte den Bau der Autobahn wegen fehlender Studien über die Auswirkungen auf die Umwelt bereits stoppen lassen. Zudem befürchtet die Behörde, dass der Autobahnbau die Entwaldung sowie die Ausbreitung illegaler Minen begünstige. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2015, Seite 6, Ausland

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