-
09.09.2015
- → Inland
In der BRD steigt die Arbeitszeit
Nürnberg. Die Beschäftigten der Bundesrepublik arbeiteten im zweiten Quartal dieses Jahres länger als noch vor einem Jahr. 323,1 Stunden betrug die Arbeitszeit pro Kopf in den drei Monaten, etwa 107,7 Stunden waren es monatlich. Das meldete das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag in Nürnberg. Die Steigerung gegenüber demselben Zeitraum im vergangenen Jahr betrug 0,2 Prozent. Im Schnitt arbeiten die Werktätigen der Bundesrepublik 38 Stunden (Vollzeit) oder 16 Stunden (Teilzeit) in der Woche. Auch Überstunden leisten die Beschäftigten regelmäßig: Durchschnittlich kommen auf jeden Lohnabhängigen fünf bezahlte und 6,3 unbezahlte Überstunden im Quartal. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
