Zum Inhalt der Seite

Bundeswehr verlangt mehr Waffen

Berlin. Die maßgebliche Bundeswehreinheit für die »super schnelle Eingreiftruppe« der NATO hat laut einem Medienbericht Schwierigkeiten mit der Ausrüstung. Das Panzergrenadierbataillon 371 aus Marienberg in Sachsen habe sich insgesamt 14.792 Ausrüstungsgegenstände bei 56 anderen Bundeswehreinheiten »ausleihen« müssen, schreibt die Bild am Sonntag unter Berufung auf einen als geheim eingestuften Bericht. 978 Materialanforderungen der Einheit habe die Bundeswehr laut dem Papier »nicht im Bestand«. Das Panzergrenadierbataillon 371 beteiligt sich mit etwa 900 Soldaten an der super schnellen Eingreiftruppe der NATO, der sogenannten Speerspitze. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.08.2015, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!