Zum Inhalt der Seite

»Mistral«: Einigung nach geplatztem Waffendeal

Paris. Die Auseinandersetzung über die zurückgehaltene Lieferung von Hubschrauberträgern an Russland, hat sich Moskau mit der französischen Regierung geeinigt. Der NATO-Staat wird Russland die Vorauszahlungen erstatten und kann dafür über die beiden Kriegsschiffe vom Typ »Mistral« frei verfügen, wie das Präsidialamt am Mittwoch in Paris erklärte. »Moskau betrachtet die Angelegenheit als vollständig geklärt«, gab das russische Präsidialamt bekannt. Das Rüstungsgeschäft war 2011 vereinbart worden. Frankreichs Präsident François Hollande hatte die Lieferung der Schiffe, die mit russischer Technik ausgestattet sind, unter Druck seiner Verbündeten gestoppt. (Reuters/dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.08.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!