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Privatisierung von Royal Bank of Scotland

London. Der britische Staat nimmt bei der eingeleiteten Privatisierung der in der Finanzkrise durch Steuergeld »geretteten« Royal Bank of Scotland (RBS) enorme Verluste in Kauf. Bei der Veräußerung eines ersten Anteils in Höhe von 5,4 Prozent bekam die Regierung am Dienstag je RBS-Aktie nur 3,30 Pfund. Das ist ein Drittel weniger, als bei der insgesamt 45,8 Milliarden Pfund schweren Rettung vor sieben Jahren gezahlt wurde. Der Staatsanteil sinkt auf 72,9 Prozent. (Reuters/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.08.2015, Seite 2, Inland

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