Zum Inhalt der Seite

Razzia bei Bavaria-Studios

München. Das Bundeskartellamt hat eine Razzia in den Münchner Bavaria-Studios veranlasst. Die Behörde »geht dem Verdacht kartellrechtswidriger Preis- und Angebotsabsprachen bei Auftragsvergaben durch Fernsehsender und Produktionsfirmen nach«, sagte Amtssprecher Kay Weidner am Freitag. Beamte hätten am Mittwoch und Donnerstag an zwei Standorten bei zwei Unternehmen Beweismittel sichergestellt. Laut einem Bericht des Onlineportals der FAZ vom Donnerstag geht es dabei um die Amtszeit des früheren Bavaria-Geschäftsführers Matthias Esche. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 11.07.2015, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!