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Riester-Rente für Besserverdienende

Berlin. Die Riester-Rente kommt vor allem den oberen Einkommensgruppen zugute – Geringverdiener sind hingegen unterrepräsentiert. Diese Studienergebnisse präsentierten am Dienstag Wissenschaftler der Freien Universität Berlin und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Die oberen 20 Prozent der Einkommensskala erhalten demnach etwa 38 Prozent der staatlichen Fördersumme. Auf die unteren 20 Prozent entfallen hingegen nur sieben Prozent des Geldes.

Riester-Sparer müssen jährlich vier Prozent ihres Einkommens einzahlen, wenn sie in den Genuss der staatlichen Zulage von 154 Euro kommen wollen. Das Angebot der Riester-Rente findet bislang bei Geringverdienern vergleichsweise wenig Anklang. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2015, Seite 5, Inland

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