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G-7-Gegner wollen Camp gerichtlich erstreiten

München. Das Bündnis »Stop G7 Elmau« will ein Protestcamp am Ortsrand von Garmisch-Partenkirchen und einen Sternmarsch zum Tagungsort des Gipfeltreffens am 7. und 8. Juni gerichtlich durchsetzen. Eine Klage gegen die Ablehnung des Zeltlagers sei in Vorbereitung, teilten die Organisatoren am Mittwoch in München mit. Garmisch-Partenkirchen hatte das Camp mit Hinweis auf den Hochwasserschutz abgelehnt. »Im selben Atemzug haben sie von der Gefahr gesprochen, dass getrocknetes Gras durch Pyrotechnik entzündet werden könnte«, so Benjamin Ruß vom Bündnis »Stop G7 Elmau« am Mittwoch gegenüber junge Welt. Er halte beides für vorgeschoben. Der Hochwasserschutz sei in den letzten Jahren ausgebaut worden. »Sie wollen die Demonstrationen verhindern«, sagte Mitorganisator Claus Schreer. Das Bündnis sei aber entschlossen, sein Recht auf Versammlungsfreiheit umfassend wahrzunehmen. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.05.2015, Seite 1, Inland

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