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Die Skatkrise

In Deutschland spielen immer weniger Skatspieler im Verein. Aktuell seien nur noch etwa 22.000 Mitglieder dem Deutschen Skatverband (DSkV) angeschlossen. Vor fünf Jahren seien es noch etwa 27.000 gewesen, sagte Verbandspräsident Peter Tripmaker der Deutschen Presseagentur. »Das Freizeit-Verhalten der Menschen hat sich total gewandelt. Ein Problem ist auch die Überalterung der Gesellschaft.« Dabei sei Skat so wertvoll, es halte »geistig frisch«, denn es »fordert das Gehirn und ist ein anspruchsvolles Kartenspiel mit vielen Raffinessen und Strategien.« Vor den Deutschen Schüler- und Jugendmeisterschaften im Skat über Pfingsten im osthessischen Kirchheim plagen den Verband auch Nachwuchssorgen. »Die Zahl der Aktiven ist rückläufig«, sagte die Jugendreferentin des DSkV, Sabine König. Etwa 150 Teilnehmer zwischen acht und 17 Jahren spielen von Samstag bis Montag in drei Nachwuchsklassen in Einzel- und Teamwettbewerben gegeneinander. Die Anhänger des mehr als 200 Jahre alten Spiels sterben zwar noch nicht aus, wie König sagte. Der Verband habe aber Mühe, seine Basis stabil zu halten und Neueinsteiger zu begeistern. Mittlerweile spielten schon mehr Menschen im Internet Skat als in geselliger Runde, schätzt König. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.05.2015, Seite 11, Feuilleton

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