-
23.05.2015
- → Feuilleton
Museumsgrab
Der vor einer Woche gestorbene B. B. King, »der große Vorsitzende des Blues« (Süddeutsche Zeitung) soll auf dem Gelände seines Museums in Indianola, Mississippi, beigesetzt werden. Das bestätigte das Museum am Donnerstag. King war am 14. Mai mit 89 Jahren in Las Vegas gestorben. Er wurde im Ort Berclair geboren, nannte aber Indianola immer als seinen Heimatort. Dort steht auch das Museum, das Teile seines Nachlasses verwaltet. Gouverneur Phil Bryant erklärte, er sei dankbar, dass einer von Mississippis größten Söhnen nun in der Erde des Bundesstaates seine letzte Ruhe finde. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!